Dieses Modul hat Werkzeuge beschrieben, welche du als Lehrperson zum Erstellen von
Unterrichtsmaterialien nutzen kannst.
Wir haben gezeigt, dass diese produzierten Unterrichtsmaterialien- digital angeboten - etwas
Analoges einfach nur ersetzen können.
Du hast aber auch erkannt, dass dank digitaler Werkzeuge eine funktionale Erweiterung möglich
wird.
Es sind gar Unterrichtsmaterialien möglich, die bis vor Kurzem als «Nicht möglich» eingestuft
worden wären. Man könnte sagen, dass im Bereich der Produktion mittels digitaler Werkzeuge
eine Demokratisierung stattgefunden hat.
Digitale Werkzeuge erlauben im Weiteren eine kooperative Arbeitsweise. Es kann beispielsweise
gemeinsam eine Pinnwand, ein Mindmap und anderes erstellt werden, dies zudem orts- und
zeitunabhängig. Auch kann ein Austausch unter Gleichgesinnten stattfinden.
Die Tatsache, dass deine Schülerinnen und Schüler auch mit digitalen Geräten ausgestattet sind
und somit auch Zugriff auf dieselben digitalen Werkzeuge haben, hat Einfluss auf deine
Aufgabenstellungen. Es ist also nicht nur die Anwendungskompetenz der Lehrperson gefragt,
sondern auch die der Schülerinnen und Schüler.
Der Lehrplan für die Volksschule beschreibt die Kompetenzen, welche die Schülerinnen und
Schüler erworben haben, wenn sie die Volksschule verlassen. Darin sind auch die
Anwendungskompetenzen von Medien und Informatik aufgeführt. Dies hat Auswirkungen auf die
abnehmenden Schulen. Sie bieten Lernangebote an, mit welchen die erworbenen Kompetenzen
angewendet werden können. Die in diesem Modul verwendeten Werkzeuge können ausnahmslos auch von den Lernenden
genutzt werden.
Der Lehrplan beschreibt unter Medien MI.1.3 Kompetenzstufen die vom
Produzieren, über das Präsentieren bis hin zum Veröffentlichen gehen.
Indem du als Lehrperson diese Kompetenzen selbst unter Beweis stellst und unterschiedliche
Anwendungen in möglichst allen Stufen des Lernens und möglichst allen Fachbereichen nutzt,
nimmst du eine wichtige Vorbildfunktion ein.
In der aktiven, durch deine und mit deinen Unterrichtsmaterialien unterstützten
Auseinandersetzung mit Lerninhalten erwerben die Schülerinnen und Schüler Wissen,
Fähigkeiten und Fertigkeiten.
Kompetenzorientiert unterrichten heisst, spezifische Inhalte und Gegenstände so auszuwählen
und als Lerngelegenheiten zu gestalten, dass erwünschte Kompetenzen daran erworben oder
gefestigt werden können.
Qualitativ gute Lehrmittel und Lernmedien, gehaltvolle und
fachdidaktisch durchdachte Aufgaben und Inhalte, variable Lehr- und Lernmethoden
einschliesslich Instruktion und Lernunterstützung sind die Grundlage für die Planung und
Durchführung eines solchen Unterrichts.
Inhaltlich attraktive und methodisch durchdachte Aufgaben und Lernaufträge sind die zentralen
fachdidaktischen Gestaltungselemente von Lernumgebungen und bilden damit das Rückgrat
guten Unterrichts. Sie sind Quellen der Motivation und Ausgangspunkte für Schülerinnen und
Schüler, sich auf fachliche Themen und Gegenstände einzulassen.
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